Christiane Cantauw M.A.

Geschäftsführerin und wissenschaftliche Referentin

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Haushaltsbuch von Hildegard Weber aus Soest, 1949-1950

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Bestand Hildegard Weber, o. Inventarnummer

Unter den noch nicht inventarisierten Artefakten in der Sammlung der Volkskundlichen Kommission fand ich das Haushaltsbuch von Hildegard Weber, das mit den in das Buch eigelegten Rechnungen und Briefen den Bestand Weber bildet.

Das Haushaltsbuch im Format Din-A-5 wurde in der Buchdruckerei Richard Schmidt in Halberstadt hergestellt. Nach einem Deckblatt sind pro Seite jeweils zwei Spalten für Ausgaben vorgesehen. Die einzelnen Spalten sind mit den Wochentagen und einem noch einzutragenden Datum überschrieben. Nach jeweils sieben Tagen folgt eine Spalte, in der eine wöchentliche Abrechnung mit Einnahmen und Ausgaben vorgenommen werden kann.

Hildegard Weber hat das Buch nicht nur zur Dokumentation ihrer fast täglichen Einkäufe genutzt, sondern hier auch notiert, was sie an dem jeweiligen Tag gemacht hat. Wir erfahren von Geburtstagsfeiern, der Kündigung ihres Mannes, von der Krankheit des bereits erwachsenen Sohnes, von Kinobesuchen und von häuslichen Arbeiten wie der Großen Wäsche oder dem Putzen des Kellers.

Das Haushaltsbuch gewährt Einblicke in den Alltag einer Hausfrau mit Mann und zwei erwachsenen berufstätigen Kindern in der Nachkriegszeit. Es gibt Auskunft über den geographischen Raum, in dem sich Hildegard Weber bewegt hat, ebenso wie über ihr Freizeitverhalten oder die alltäglichen und nicht-alltäglichen Ausgaben für z.B. Milch, Brot und Butter oder die Reparatur von Seidenstrümpfen. Spannend ist, wie viele Informationen über die Familie aus der doch recht beschränkten Anzahl an Einträgen und Dokumenten abgeleitet werden können. So entsteht aus der Beschäftigung mit dem Haushaltsbuch heraus der Mikrokosmos einer Kleinfamilie, der das Leben in der Nachkriegszeit in einer westfälischen Kleinstadt greifbar werden lässt. 

Dörte Hein M.A.

Archivleitung

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Abbildung eines TED-Bildplatten-System, 1975

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Bestand Sauerländischer Gebirgsverein, Inventarnummer: 0000.S3829

Die Abbildung wird in dem 140 000 Fotografien umfassenden Bildarchiv aufbewahrt und ist Bestandteil der Bildsammlung des Sauerländischen Gebirgsvereins. Es trägt den etwas uninspirierten Titel „TED-Bildplatten-System“. Aus meiner Sicht ist es eher eine „Innovation in Kinderhänden“, zeigt es doch das Abspielen der ersten bekannten Videoplatte mit Hilfe eines TED-Bildplatten-Lesegerätes im Jahr 1975. Schon im gleichen Jahr wurde die Produktion dieses TED-Systems nach nur zweijährigem Markterscheinen wegen der zu hohen Kosten und der großen Empfindlichkeit der Platten eingestellt.

Die auf dem Werkfoto von Telefunken abgelichtete Kindergruppe aus einer evangelischen Kindertagesstätte schaut sich fasziniert Asterix und Obelix mit einer solchen Television-Disc (TED) an.

Auf das Foto aufmerksam geworden, bin ich durch mein persönliches Interesse an der Geschichte des Fernsehens und war sofort begeistert, da dieses aus einem nur kurzen Zeitraum des TED-Systems stammt und so charmant mit den in den filmischen Bann gezogenen Kindern inszeniert wurde. Nicht zuletzt schließt sich auch eine Wissenslücke, dachte ich bis dahin, dass die erst ab den 1980er Jahren bekannt gewordene Videokassette einen solchen Vorläufer nicht besaß.

Kathrin Schulte M.A.

Wissenschaftliche Volontärin

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Fotoalbum und Tagebücher über den Kriegsalltag einer Jugendlichen, 1938-1946

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Bestand Renate Brockpähler, Tagebücher Inventarnummer K02536 – K02541, K02543 – K02547; Fotoalbum Inventarnummer: 2060

Bei den Objekten handelt es sich um ein Fotoalbum mit Urlaubsfotos der Familie Brockpähler sowie um sechs der insgesamt acht Tagebücher der Tochter Renate aus den Jahren 1938 bis 1946. Das Fotoalbum enthält unter anderem Fotos vom Familienurlaub im Riesengebirge aus dem Spätsommer 1944. Das Album sowie die Tagebücher stammen aus dem umfangreichen Nachlass Renate Brockpählers, die bis zu ihrem Tod 1989 Mitarbeiterin der Volkskundlichen Kommission war. Der Nachlass enthält neben zahlreichen Familienfotoalben, ein Album von einer Chorfahrt in die USA, Tagebücher und wissenschaftliche Aufzeichnungen aus ihrer Arbeit in der Volkskundlichen Kommission.

Mich begeistert an diesem Bestand, mit dem ich mich bereits im Rahmen eines Blogartikels befasst habe, dass er einen einzigartigen Zugang zum Alltag um die Mitte des 20. Jahrhunderts ermöglicht. Renate war zur Zeit des Familienurlaubs 17 Jahre alt. Aus ihren Tagebuchaufzeichnungen erfahren wir von dem Leben einer Heranwachsenden während der NS- und Nachkriegszeit: So schreibt sie beispielsweise über den Familienurlaub im Riesengebirge, über einen Streit mit ihrer besten Freundin, eine 5 in Mathe und ihren Reichsarbeitsdienst. Renate kommentiert aber auch die politischen Entwicklungen, den Kriegsalltag und die Luftangriffe auf Münster, die sie erlebte. Dadurch werden diese sehr persönlichen Aufzeichnungen zu einer historischen Quelle, die noch zahlreiche Erkenntnisse für uns bereithält.

Nikola Böcker B.A.

Studentische Volontärin

Archiv

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Freibrief für Ennike Gerling ausgestellt von der Äbtissin und Erzdiakonin des Stifts Freckenhorst Hedewich Christina Gertrudt, 1710

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Bestand Hofarchiv Gerling, Inventarnummer K02951.0026

Der Freibrief ist Teil der Hofakten eines Hofes aus Saerbeck und der einzige seiner Art in der Sammlung der Volkskundlichen Kommission. Die derzeitigen Hofbesitzer haben Schriftgut aus vier Jahrhunderten aufbewahrt und die gesammelten Zeugnisse 2017 als Depositum in unsere Sammlung gegeben. Dabei handelt es sich u.a. um Hofübergabeverträge, viele handschriftliche Rechnungen und Quittungen sowie Unterlagen zu Flurbereinigungsmaßnahmen.

Der Brief dokumentiert die Entlassung von Ennike Gerling aus der Leibeigenschaft und ist auf den 13. September 1710 datiert. Unterzeichnerin ist Hedewich Christina Gertrudt, Äbtissin des Stifts Freckenhorst, deren Siegel sich in der linken unteren Ecke des Freibriefs befindet. Die Empfängerin des Freibriefs war fortan von allen Pflichten gegenüber dem Stift Freckenhorst befreit, „kraft gegenwertiger Brieffes, gestalt sie sich nunmehro anderen freien Leuthen gleich verhalten, und dahin kehren und begeben mag, woh es ihr am dienligst, und gelegensten zu sein Vermeinen wirdt“. Im Gegensatz zu den Leibeigenen war sie nun nicht länger zu Frondiensten verpflichtet, durfte etwa vom Grund ihrer Leibherrin wegziehen und ohne ihre Genehmigung heiraten. Warum genau Ennike den Freibrief erhielt, geht aus dem Bestand nicht hervor. Es könnte sein, dass sie den elterlichen Wohnsitz verlassen wollte, um an anderer Stelle zu heiraten. Dafür musste sie erst ihr bestehendes Hörigkeitsverhältnis auflösen. Die Leibeigenschaft wurde im Königreich Westfalen etwa 100 Jahre nach der Erstellung dieses Freibriefs im Jahr 1808 aufgehoben.

Christin Fleige B.A.

Studentische Volontärin

Bibliothek

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Kochbuch von Hedwig Langenbach, um 1899

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Bestand Hedwig Langenbach,Inventarnummer K02485.0001

Das  Kochbuch mit handgeschriebenen Einträgen und grünem Einband gehört zum Konvolut Langenbach. Einem Eintrag auf der ersten Seite ist zu entnehmen, dass sie das Buch im Jahr 1899 „von W. D.“ zum Geburtstag bekommen hat. Bei dem Buch im Format Din A 5 handelt es sich um ein Druckerzeugnis, das mit ca. 120 Seiten und einer Unterteilung in 12 Registerkarten im Handel erhältlich war. Zwei Rezepte in diesem Buch sind datiert – eines für „Baumkuchen“ auf den 5.12.1928, ein anderes für „Eier-Likör“ in das Jahr 1935 –, sodass davon auszugehen ist, dass die Rezeptsammlung über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder ergänzt wurde. Insgesamt enthält das Buch etwa 120 Rezepte, die zwölf vorgegebenen Kategorien zugeordnet sind, darunter „Suppen“, „Gemüse“, „Fleischspeisen“, „Braten“, „Compots und Salate“, „Crêmes und Backwerk“. Die Kategorie „Saucen“ hat Hedwig Langenbach um „Eingemachtes“ und „Saftgelee“ erweitert, die Kategorie „Vorspeisen“ wurde von der Verfasserin kurzerhand durch den Zusatz „Puddings“ erweitert.

Neben einfachen Rezepten wie „Buttermilchsuppe“, „Arme Ritter“ oder „Kartoffel-Kuchen“ finden sich auch einige aufwändigere Rezepte („Gans gefüllt“, „Baumkuchen“); die Art der Speisen und Zutaten weist darauf hin, dass die Verfasserin des Buches aus einem bürgerlichen Umfeld stammte.

Mich begeistert an diesem Buch und an historischen Kochbüchern im Allgemeinen, dass sie eine in vielerlei Hinsicht aufschlussreiche und manchmal auch befremdliche Quelle darstellen, weil wir sie unwillkürlich vor dem Hintergrund unserer heutigen Ernährungsgewohnheiten betrachten. So erscheinen mir Rezepte wie „Biersuppe“, „Zungenragout“ oder „Fleischpudding“ zunächst eher sonderbar.

Bei näherem Hinsehen lassen Rezeptsammlungen wie die von Hedwig Langenbach verschiedene Aussagen über das kulturell geprägte System der Küche in vergangenen Zeiten zu – nicht nur zur Auswahl, Zubereitung und Konservierung von Nahrung, sondern auch über Regionalküchen, Alltags- und Festspeisen („Kuchen zum Thee“) sowie über die Verbreitung „fremder“ bzw. überregionaler Nahrungsmittel und Speisen („Erdbeeren à Bavaroise“, „Englischer Kuchen“, „Pudding dela reine“, „Chocolade-Plätzchen“, „Zimmtsterne“).

Gerade handschriftliche Rezeptsammlungen geben außerdem Aufschluss über Prozesse der Weitergabe von Rezepten, z.B. innerhalb der Familie; sie spiegeln den persönlichen Geschmack der Verfasserinnen wider und weisen darauf hin, dass Essen auch mit persönlichen Erinnerungen verbunden ist. Hedwig Langenbachs Buch enthält z.B. Rezepte für eine „Apfelsinenspeise von Ohma Raabe“, „Erdbeersaft n.[ach] T.[ante] Laura“ oder „Pfeffernüsse n.[ach] T.[ante] Lina“. Viele Rezepte sind außerdem mit persönlichen Bewertungen wie „sehr gut“, „fein“ oder „vorzüglich“ versehen.

Dorothee Jahnke B.A.

Studentische Volontärin

Bearbeitung des Bestandes des Westfälischen Heimatbundes

Rezept für Schokolade aus einem handgeschriebenen Kochbuch von 1788

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Inventarnummer K02478

Falls Sie das Rezept nachkochen möchten, finden Sie hier die zweite Seite. (Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Rezept um „Schockolade zu machen“ stammt aus einem handgeschriebenen Kochbuch von 1788.

Das Kochbuch wurde 1954 bei Schöningh in Osnabrück erworben. Wir wissen nicht, wer die VorbesitzerInnen waren oder von wem es angelegt wurde. Die Datierung auf 1788 erfolgte anhand einer Angabe auf dem Titelblatt.

Insgesamt gibt es 83 nummerierte Einträge in diesem Kochbuch: überwiegend Rezepte für Kuchen und Süßspeisen, aber zum Beispiel auch eine Anleitung für die Herstellung von Pasteten aus „Gäsen, Feldhüner[n], Schnepfen und Krambvögel[n]“.

Auf einigen Seiten sind Benutzungsspuren und Flecken zu sehen, die auf häufiger verwendete Rezepte hindeuten könnten. Sowohl die Speisen als auch die dafür zu verwendenden Zutaten weisen auf einen gehobenen bürgerlichen Kontext hin. Doch es finden sich auch ‚einfachere‘ Rezepte darin, etwa für „gewöhnlichen Pottkuchen“ oder „Sago Budding“.

Das Schokoladen-Rezept ist wirklich etwas Besonderes. Zum einen, weil es die Herstellung eines für die damalige Zeit nicht alltäglichen Luxusprodukts betrifft. Zum anderen, weil es die gesamte Zubereitung von der Kakaobohne bis zu einer Art gewürzter Schokoladenrohmasse in der (gut ausgestatteten) heimischen Küche behandelt.

Für diese „Schockolade“ werden vor allem Kolonialwaren benötigt – und das in nicht gerade kleiner Menge: ein Pfund geröstete Kakaobohnen, ein Pfund Zucker, anderthalb Lot Zimt, „ohngefähr 12“ Gewürznelken und eine halbe bis eine ganze Vanilleschote. Außerdem wird das Vorhandensein eines Kaffeerösters und eines großen feuerfesten Mörsers vorausgesetzt.

Die Anleitung beginnt mit dem Rösten der ungeschälten Kakaobohnen im „Caffe brenner […] bis mann die Schalen mit den Fingern bequem abdrücken kann“. Nach dem Schälen sollen die Bohnen in einem angewärmten Mörser zerstoßen werden – und zwar „4 oder 5 Stunde bis mann glaubt daß sie fein genug sind“. Anschließend sollen sie mit Zucker und Gewürzen im Mörser „über einer gelühenden Kohle Wärme“ weiter zerrieben werden, „bis es flüssiger teig ist“. Zum Abkühlen soll die Masse in eine Form gedrückt werden, wobei ein „gantz klein wenig Mandel Öle“ zum Ausstreichen verwendet werden kann.

Die Herstellung der gewürzten Schokoladenmasse war also ein langer, aufwendiger Prozess. Das fertige Produkt wurde vor allem für die Herstellung von Trinkschokolade verwendet. Im Kochbuch gibt es aber auch ein Rezept für Schokoladencreme.

Ahrang Kim

Studentische Volontärin

Archiv

Tel.: (0251) 83-22400

Quittung für Herrn Hans Dieter Zölffel für den Tanzunterricht in Dessau, 1939

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Bestand Renate Zölffel, Inventarnummer: K02762.0032

Das Konvolut Zölffel, 1908 bis 1945, enthält zahlreiche Briefe, ein Poesiealbum und Postkarten. Daneben finden sich amtliche Dokumente wie ein Familienstammbuch, eine Studienbescheinigung und die Quittung für Tanzunterricht 1939 in Dessau.

Eine meiner Arbeitsaufgaben ist die Inventarisierung und archivgerechte Aufarbeitung der verschiedenen Dokumente in diesem Konvolut.  

Ich finde die Quittung von Herrn Haus Dieter Zölffel für  Tanzunterricht aus Dessau besonders spannend, weil sie einen greifbaren Zugang zum damaligen Alltag darstellt. Die 80 Jahre alte Quittung weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Sie wurde gelocht und wahrscheinlich abgeheftet, was auf einen sorgfältigen Umgang mit Unterlagen hindeutet.

Auf der Quittung bestätigt M. Fürste – vermutlich der Tanzlehrer – von Herrn Hans Dieter Zölffel 30 Reichsmark für Tanzunterricht erhalten zu haben. Das war nicht wenig. Es entsprach in etwa dem damaligen Wochenlohn eines ungelernten Arbeiters.

Im November 1939 war der Polenfeldzug mit der Kapitulation der Streitkräfte Polens und der „vierten Teilung Polens“ im Abkommen von Brest-Litowsk beendet. Vor den Oberbefehlshabern der Wehrmacht hatte Hitler am 23. November bereits seinen Entschluss verkündet, Frankreich und England anzugreifen. Die Welt befand sich am Beginn eines Krieges unvorstellbaren Ausmaßes und vielerorts ging das Leben auch einfach seinen gewohnten Gang, wie diese Quittung belegt.  

 

Julia Siebel

Studentische Volontärin

Archiv

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Feldpostbrief

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Bestand Beckers/Siekmann
Inventarnummer K02451.0797

Bei meinem Lieblingsstück handelt es sich um einen Feldpostbrief aus dem Konvolut „Beckers/Siekmann“. Das Konvolut umfasst insgesamt 1242 Stücke, bei denen es sich unter anderem um Zeugnisse, Postkarten und vor allem Feldpostbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

Insgesamt ermöglichen die ca. 900 Briefe, welche zum größten Teil vom ältesten Sohn der Familie an seine Eltern und Geschwister gerichtet sind, einen Einblick in das Leben sowie die Gedanken und Wünsche des Verfassers. In dem von mir ausgesuchten  Brief wird geschildert, wie in einem konkreten Fall im ersten Kriegsjahr des Zweiten Weltkriegs Weihnachten gefeiert wurde. Musik, Tanz und Unterhaltung sollten den Soldaten  wohl ein Stück Normalität und Festfreude vermitteln. Der Brief zeigt, dass das Beisammensein mit den anderen Kameraden an einem emotional hoch aufgeladenen Festtag wie Weihnachten für den Briefeschreiber durchaus von Bedeutung war.